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NÖN Bericht von Magdalena Kahl, Woche 19

Berufsbild vorgestellt

Persönliche Assistenz / Andreas Dienstl erklärte, wie Assistenten Leben von Menschen mit besonderen Bedürfnissen erleichtern können.

Gmünd / Im Publikum saßen auch fünf Rollstuhlfahrer und ihre Angehörigen. Jeder davon freute sich auf Andreas Dienstl, der sie mit einem herzhaften Lächeln begrüßte. Etwas, was andere Menschen nicht tun würden.

„Denn sie sind ja ‚behindert‘, also deppert. Die verstehen ja kein Wort“, beschrieb Dienstl beim Workshop zur „Persönlichen Assistenz“ im Landesklinikum ein häufiges Bild und fragte das Publikum: „Was bedeutet behindert eigentlich?“ Es bedeute „eingeschränkt“. Daher gibt es auch die Persönliche Assistenz, die auch persönliche Bedürfnisse abgestimmt in Freizeit und Haushalt hilft und für ein leichteres Leben sorgt. Dienstl: „Wir sind Ihre Hände und Füße, aber nicht Ihr Kopf. Ob blind, taub oder einfach nur Rollifahrer, der Kopf funktioniert noch immer.“ Die Persönlichkeit bleibe erhalten. „Der Mensch hat immer noch eigene Bedürfnisse. Meine Aufgabe ist es, diese zu erfüllen. Wir sind aber keine 24-Stunden-Hilfe, machen das individuell. Wir ergänzen da, wo der Mensch Hilfe braucht.“ Als Grundvoraussetzung müsse man Freude an der Arbeit mit Menschen mitbringen, aufpassen und zuhören können. Ausbildung brauche es keine, zumal sich Quereinsteiger oft leichter auf den Menschen und seine Bedürfnisse einlassen könnten.

Obfrau Silke Kropacek von der Selbsthilfegruppe „Anders“, die den Workshop organisiert hatte, fand es „vor allem für pflegende Angehörige, Assistenten und Behinderte sehr hilfreich, dass auf die Individualität jedes Einzelnen eingegangen wurde. So konnten konkrete Fragen behandelt und Lösungen gezeigt werden.“ Das Klinikum stellte für praktische Beispiele ein Pflegebett, einen Rollstuhl und Lagerungsmaterial zur Verfügung.

Aufgrund des Feedbacks will sie weitere Workshops anbieten.

Im Bild: Monika Bichler, Tamara Dienstl, Julien Hangl, Ingrid Wagner, Juligana Cavarovic, Theresa Wolf, Andreas Dienstl (vorne, 2. von links), Lenka Seyerova, Klara Anderl, Karin Binder und Silke Kropacek nach dem Workshop im Landesklinikum. Foto: Magdalena Kahl

NÖN Gmünder Zeitung – Magdalene Kahl