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Anlaufstelle

Wo:    Gemeinde Gmünd – Trauungssaal

Wegen Corona derzeit nur telefonisch! 0664/2328451

Jeden 2. Dienstag im Monat von 15:30 – 17:30 Uhr

Jeden 4. Donnerstag im Monat von 10:00 – 12:00 Uhr

SHG-Treffen 2021

jeweils am ersten Dienstag im Monat
um 16 Uhr im Landesklinikum Gmünd (3. Stock)

Wegen Corona derzeit nur telefonisch! 0664/2328451

AKTIVITÄTEN

Rollstuhlprobefahrt bei Blumen Oppel

Trotz Corona oder gerade deshalb sind Themen wie Barrieren, Hindernisse oder Ausgrenzung in den Vordergrund gerückt.

Firma Oppel aus Weitra hatte sich schon vor und während der Betriebserweiterung viele Gedanken zum Thema Barrierefreiheit gemacht und wollte nun den genauen Status wissen. Gerne war Silke Kropacek der Einladung gefolgt, um das Geschäftslokal auf Rollstuhltauglichkeit zu prüfen.

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Freundin & Mentorin

Assistenz für Projekte

Gemeinsam FEIERN!

Mein Name ist Silke Kropacek und ich bin seit 25 Jahren nach einem Verkehrsunfall als Beifahrerin im E-Rollstuhl unterwegs. Ich möchte an dieser Stelle über  meine Freundin und Mentorin Frau Eva Brandeis (Mobile Computerschule Waldviertel und Fotografin) berichten.

Mein persönlicher Werdegang bis zu einem selbstbestimmten Leben war ein langer steiniger Weg. Angefangen von der Losloslösung aus der Familie durch Scheidung, um in einer eigenen Wohnung mit Persönlicher Assistenz zu leben. Nur dadurch besteht die Möglichkeit eine gewissen Bevormundung durch das Umfeld auszuschalten. In meinem Kopf herrschte Chaos. Ich wollte all meine Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen für eine breitere Menschengruppe an die Öffentlichkeit bringen. Zu diesem Zeitpunkt eröffnete Eva Brandeis die Mobile- Computerschule Waldviertel. Da war für mich klar. Das ist die richtige Person um gemeinsam mit ihr meine Projekte umzusetzen. Seither ist eine schöne Freundschaft entstanden und daraus viele gemeinsame Projekte sowie eine Homepage. Immer mit Eva Brandeis an meiner Seite als Fotografin und Assistentin in vielen Bereichen:

  • Gründung der Selbsthilfegruppe „ANDERS“
  • Die Initiative für SELBSTBESTIMMT LEBEN
  • Besuche aller 21 Gemeinden im Bezirk Gmünd – jeder Gemeinde 3x – bezüglich Barrierefreiheit in den Vergangenen 5 Jahren. Jedesmal mit einem großen Abschlussbericht. Den die NÖN veröffentlicht.
  • Sensibilierungsworkshop in vielen Volkschulen im Bezirk Gmünd

 

Barrierefrei
Naturpark-Heidenreichstein
„Manche interessiert es einfach nicht!“ Rechtzeitig zum Saisonstart machte sich Silke Kropacek auf zur Wanderung durch den Naturpark Heidenreichstein. Das Besondere daran: Die Obfrau der Selbsthilfegruppe „Anders“ testete auf Einladung von Naturpark-Obmann Thomas Hetzendorfer im Rollstuhl bezüglich Barrierefreiheit. „Ich bin beeindruckt, er ist für alle Menschen jedes Alters empfehlenswert“, bilanziert die nicht nur vom Landschaftsgenuss begeisterte Kirchbergerin. Besonders lobt sie die Eignung nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern generell für Menschen mit Behinderung. Begleitet von Geschäftsführer Horst Dolak absolvierte sie die kürzere, aus ihrer Sicht sehr gut beschilderte 2,5-km-Route. Dabei hatte sie nur mit wenigen Steigungen und Schlaglöchern zu kämpfen, auch den Steg übers Hochmoor bewertet sie dank einer neuen Rampe als rollstuhlgerecht. Mit Horst Dolak habe der Park einen „umsichtigen Geschäftsführer“, lobte sie dessen Initiative und Erzählungen nach der Wanderung. Kropacek freuen geplante Verbesserungen etwa zu modernisierten Wegweisern unter anderem auch für Menschen mit Sehbehinderung oder einer erhöhten Terrasse als Ausgleich der Fläche zum Weg. Esjuuf!¸nufs.Upvs!nju ufjmt!qptjujwfn!Gb{ju Nicht nur mit positiven Eindrücken beendete sie indes ihre dritte Tour zu den Gemeindeämtern im Bezirk – fünf Jahre, nachdem sie die erste Runde anlässlich der 2015 ausgelaufenen Übergangsfrist zur verpflichtenden Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden gedreht hatte. Ihre Bilanz 2020: Die meisten Gemeinden hätten „zumindest irgendeine Optimierung durchgeführt, teils unternahmen sehr kleine Gemeinden sehr große Umbauten“. Der Blick aufs Detail habe aber Unterschiede zwischen den Amtsstuben gezeigt. Der Stellenwert der Barrierefreiheit solle höher sein, das zeige alleine das oft nur noch fehlende Vorhandensein von Beschilderungen. Teils sei sie mit Freude empfangen worden, „bei manchen hast du den Eindruck, es interessiert sie einfach nicht“. Den Überblick über alle 21 Ämter finden Sie linkerhand!

Diskussionsrunde

Umsetzung 10 Jahre EU-Menschenrechte in der Behindertenpolitik
mit NR-Abgeordnete

Kira Grünberg

Kira Gruenberg-Silke Kropacek

Bilder & Text

NATIONALRATSABGEORDNETE KIRA GRÜNBERG IN GMÜND

Am Dienstag den 12.03.2019 fand im Sitzungsaal der Gemeinde Gmünd auf Einladung von Silke Kropacek (Selbsthilfegruppe ANDERS) die Diskussionsrunde mit Behindertensprecherin Kira Grünberg sowie vielen Aktivisten und unabhängigen, selbstbestimmten Menschen mit Behinderung statt. Auch einige pflegende Angehörige waren vertreten. Interessantes Thema war die Umsetzung der Menschenrechte in der Behindertenpolitik. Die Teilnehmer/innen nahmen teils sehr weite Anfahrtszeiten auf sich, um bei diesem interessanten Thema mit zu diskutieren. (Wr. Neustadt, Wien, Krems, St Pölten, Hollabrunn)

Es wurden sehr konstruktive Gespräche geführt und die vielen Missstände und die Kritik der absolut unzureichenden Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Blickwinkel der Selbstbetroffenen und Angehörigen eingehend erörtert. Ebenfalls emotionale Diskussionen gab es im Bereich Persönliche Assistenz und die Unzulänglichkeiten der Behindertenparkplätze. Einige Forderungen wurden Grünberg schriftlich überreicht und sie sagte zu diese im Parlament vorzutragen.

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer dankte Frau Kropacek für die Organisation der Gesprächsrunde, an der sowohl Menschen mit Beeinträchtigung als auch Angehörige teilnahmen. Deutlich zum Ausdruck kommt, dass die Forderung nach mehr Selbstbestimmung groß ist. Andreas Paukner erzählt beispielsweise von seinen Erfahrungen in einer betreuten Wohngruppe: „Der Tagesablauf war klar vorgegeben, eine eigene Freizeitgestaltung war kaum möglich. Das ist weit entfernt von dem, was man ‚selbstbestimmtes Leben‘ nennt“. Einig waren sich alle darin, dass die Abgeltung profitorientierter Arbeit, die Menschen mit Behinderung leisten und oft als „Beschäftigungstherapie“ tituliert wird, einer Abänderung unterzogen werden muss – weg vom Taschengeld und hin zu einer gerechten Entlohnung.
Weitere Diskussionsrunden und Arbeitskreise sind geplant. Auch Grünberg hat zugesagt, gerne wieder nach Gmünd zu kommen. Große Anerkennung kam auch von Bürgermeisterin Rosenmayer.

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

 

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

Diskussionsrund Kira Grümberg und Silke Kropacek Gmünd

Rot-Kreuz-Vortrag mit Margit Lotka

für Menschen mit Behinderung, Persönlichen AssistentInnen,
Pflegende Angehörige und Interessierte – 07.05.19
Themen: Notfallsituationen, Verletzungen, Reanimation und vieles mehr

Jubiläum – 5 Jahre SHG ANDERS

Im Gasthaus Dorfbründl in Niederschrems feierte am 2. August die Initiatorin Silke Kropacek den fünften Geburtstag der Selbsthilfegruppe „Anders“. Kropacek, welche seit einem schweren Verkehrsunfall vor mehr als 20 Jahren im Rollstuhl unterwegs ist, gründete 2013 diese Initiative für Menschen mit individuellen Behinderungen. Seither ist die Kirchbergerin stets bemüht, Mängel und Missstände bei öffentlichen Bauten in Hinsicht Barrierefreiheit aufzuzeigen. Viele Verbesserungsmöglichkeiten konnte sie wie berichtet in guter Kooperation mit Gemeinden und Behörden bewirken. „Ich will Aufklärungsarbeit leisten!“ meint Silke Kropacek bei der Jubiläumsfeier – und bedankte sich für die Unterstützung bei Eva Brandeis (auf deren Anraten sie die Gruppe gegründet habe) und auch bei der NÖN. Zum Gelingen der Feier trugen am Donnerstag auch die Wirtsleute Beate und Roman Zimmel mit Ihrem Team durch Sponsoring bei Musik und Mehlspeisen bei. Ernst Köpl begeisterte mit seinen Songs quer durch den musikalischen Gemüsegarten die zahlreichen Gäste.

Kostenfreie Info- & Anlaufstelle bei Krankheit und individuellen Behinderungen für Betroffene sowie Angehörige

(auch für Freunde, Bekannte, …)

WAS – WIE –  WANN – WOHIN

Bei Behinderung und Krankheit treten viele Fragen und Emotionen auf.…)

GUT GEMEINT IST NICHT ZWANGSLÄUFIG DAS, WAS MAN BRAUCHT!

Informationen und Tipps für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die unterstützen sollen, den Alltag etwas leichter zu gestalten.

Auch Anregungen, Inputs und eigene Erfahrungswerte sind ebenfalls wertvolle Beiträge für eine gelebte Inklusion und deshalb sehr willkommen.

Wo:    Gemeinde Gmünd – Trauungssaal

Jeden 2. Dienstag im Monat von 15:30 – 17:30 Uhr

Jeden 4. Donnerstag im Monat von 10:00 – 12:00 Uhr
Geplant auch:
Workshops – Vorträge – Diskussionsrunden

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per e-mail von Silke Kropacek – Selbsthilfegruppe ANDERS
www.mein2tes-leben.at – informiert werden